Pellet-Öfen
Pellet-Öfen: Heizen mit Holzschnipseln

Holz-Pellets in einer Hand, Bildrechte Sergej Toporkov - Fotolia.com
Die Pellet-Öfen stellen eine sehr gute Alternative dar, wenn es um das Beheizen von einzelnen Räumen geht. Es gibt auf dem Markt schon lange sehr viele verschiedene Modelle. Dabei besteht die Wahl zwischen verschiedenen Farben, Verkleidungen, Anforderungen und natürlich dem Design. Das lässt sich ohne Probleme ein Heizsystem zusammenstellen, mit dem bedienungsfreundlich geheizt werden kann.
Der Pelletofen kann daher auch sehr gut als Ergänzung zu einer Zentralheizung in einem Raum eingesetzt werden. Dieses ist oftmals im Wohnzimmer sehr beliebt. So kann dort eine besonders angenehme Atmosphäre geschaffen werden und alle Anwesenden können von der Wärmestrahlung des Pelletofens profitieren. Der Ofen ist nicht nur nett anzusehen, sondern kann zugleich auch noch eine ganz andere Wärme erzeugen, als dies beim normalen Heizkörper der Fall ist.
Funktionsweise und Modelle der Pellet-Öfen
Unter anderem gibt es den einfachen Pelletofen, der nur aus einem Vorratsbehälter und dem Brennraum besteht. Die Pellets müssen mit diesem Modell mit der Hand aufgefüllt werden und je nachdem wie stark der Ofen genutzt wird reichen diese dann für einen bis hin zu vier Tagen. Zum Befüllen kann der Ofen durchaus weiter brennen. Eine Förderschnecke hilft dabei, dass die Pellets in den Brennraum gelangen können. Dieser Vorgang geschieht vollkommen automatisch. Was die Heizleistung anbelangt, so wird diese manuell eingestellt und lässt sich über einen Thermostat kontrollieren.
Ein halbautomatischer Pelletofen hat einen größeren Behälter zu bieten, in dem die Pellets aufbewahrt werden. Dieser Behälter befindet sich unmittelbar neben dem Ofen selbst. Die Pellets darin können dann für etwa zwei bis hin zu vier Wochen ausreichen. Zudem würde es noch den vollautomatischen Pelletofen geben, bei dem die Pellets dann direkt mit Hilfe von Saugeinrichtungen oder mit Förderschnecken unmittelbar aus dem Lagerraum in den Ofen gebracht werden können. Mit einem solchen Modell könnte der Bedarf an Pellets bis hin zu einem halben Jahr abgedeckt werden. Je nach Gebrauch können diese auch sein ganzes Jahr reichen. Ein alter Ölspeicher würde sich ebenfalls als Lagerraum nutzen lassen.
Wenn die Pellets sich erst einmal in der Brennraum befinden, fallen sie sogleich in die Brennschale und das zünden erfolgt automatisch. Die Luft zur Verbrennung lässt sich über Abzugsgebläse regeln und die Abgase kommen automatisch zum Schornstein.
Preise und Vorteile der Pellet-Öfen
Der Pelletofen hat verschiedene Vorteile und einer davon liegt in der einfachen Bedienung. Es gibt verschiedene Einstellungen, über die sich ein individuelles Klima im Raum erschaffen lässt. Pellets sind zudem auch günstiger als fossile Brennstoffe. Die Pellets sind schonend für die Umwelt und verbrennen verlangsamt. Auf der anderen Seite verbrennen sie zudem fast komplett und es bleibt lediglich ein kleiner Rest von Asche übrig. Der Pelletofen lässt sich so einstellen, dass nur zu einer bestimmten Zeit geheizt wird und die Einstellungen lassen sich je nach Modell für einen ganzen Monat abspeichern.
Die Preise bei der Anschaffung sind je nach Modell sehr unterschiedlich. Es gibt Pellet-Öfen schon ab 700 €. Wer sich für ein vollautomatisches Modell entscheidet, sollte jedoch mit Preisen von etwa 3500 € rechnen. Das halbautomatische Modell würde es für etwa 2000 € geben. Je nachdem, über welche Ausstattung oder welches Zubehör ein Ofen verfügen soll, wirkt sich dies natürlich positiv oder negativ auf den Gesamtpreis aus.

