Speicher-Öfen

Was ist ein Speicher-Ofen?

Ein Speicherofen ist ein sehr interessantes Ofen-Modell, über das sich Wärme an die Umgebung abgeben lässt. Es handelt sich dabei um eine so genannte Feuerstätte, die aus Naturstein oder Keramik gefertigt werden kann. Beim Abbrand von Holz werden Energie oder Wärme frei und diese lassen sich dann von einem keramischen Speicherkern aufnehmen. Der keramische Speicherkern hat zugleich auch eine Funktion als so genannter Wärmetauscher. Nach dem Abbrand des Holzes wird die gespeicherte Energie ganz dosiert an die Umgebung abgegeben. Es handelt sich dabei um Strahlungswärme.

Ein echter Ofen dieser Art wird nach strengen Normen geprüft. Es handelt sich dabei um eine Norm für so genannte Dauerbrandöfen. Bei vielen Öfen dieser Art handelt es sich nicht um einen wirklichen Speicherofen, sondern vielmehr um einen Kaminofen, der einen Speicher integriert hat.  Dies ist ein Widerspruch im Vergleich zum Ofen, in dem gespeichert wird. Ein Dauerbrandofen ist rein von der Definition her kein Ofen dieser Art. Ein Tonwerk Ofen dieser Art lässt sich mit einer ganzen Ladung Holz befeuert und kann so sämtliche Stärken ausspielen. Somit wird dem Besitzer andauerndes Nachlegen erspart.

Der Aufbau von einem Speicherofen

Der Aufbau von Öfen dieser Art ist natürlich auch sehr interessant. Das Herzstück ist immer gegeben durch den keramische Speicherkern. Dieser besteht aus feuerfestem Stein, der Wärme in hohem Maße leiten kann. Wenn das Holz abbrennt, kann mehr als 60 % der freiwerdenden Energie aufgenommen werden. Diese wird gespeichert und später dann als die bereits erwähnte Strahlungswärme an die Umgebung abgegeben. Dies erfolgt natürlich alles in sehr dosiertem Maße, so dass ein Raum lange beheizt werden kann. Die direkte Abgabe von Wärme durch solch einen Ofen wird auf ein sehr angenehmes Maß reduziert. So wird dann letztlich auch verhindert, dass sich eine Raum zu schnell überhitzt. Es ist die Strahlungswärme, die dafür sorgt, dass eine Wohlfühltemperatur über viele Stunden hinweg gehalten werden kann. Die niedrige Temperaturen der Oberfläche sorgt zudem dafür, dass nur wenig Staub aufgewirbelt wird. Diese Art von Ofen wäre daher auch für Allergiker sehr zu empfehlen.

Das Holz, das sich in der keramischen Brennkammer befindet, verbrenntn von oben nach unten. Es gibt zugleich auch eine Nachbrennzone, die integriert ist und darin kommt es zum Verbrennen aller brennbaren Gase. Ausgestoßene Rauchgase können so auf ein Minimum reduziert werden. Nachdem Verbrennungsluft von außen zugeführt wird, ist ein optimaler Abbrand möglich.

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